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Bei Ärzten und Anwälten mag das Empfehlungsmarketing noch halbwegs funktionieren. In der Energieversorgungsbranche haben Google, Verivox und Check24 das Empfehlungsmarketing abgelöst. Ausnahme: der Kunde zieht um. Eine neue Studie von Kreutzer Consulting und Nordlight Research brachte zutage, dass die Empfehlungskraft von Famlien und Freunden seit 2013 von 28 auf jetzt 21 sank; bei Preiserhöhungen wirken Empfehlungen sogar nur noch mit 19 Prozent.

Eine bedeutende Rolle spielt die Mundpropaganda demnach aber immer noch rund um einen Umzug: 39 Prozent greifen auf die Erfahrungen ihres privaten Umfeldes zurück. Umzügler haben laut Studie eigene Ansprüche und Verhaltensmuster. "Für Energieversorger ist es daher essentiell, diese Gruppe zu verstehen und möglichst gezielt anzusprechen", folgern die Studienautoren. Die starke Stellung des Empfehlungsmarketings beim Wohnungswechsel könnten sich Energievertriebe etwa durch gezielte Kunden-werben-Kunden-Programme zunutze machen. Vor allem mit Blick auf die Tatsache, dass Menschen, die ihren bisherigen Wohnort verlassen, nicht zwingend auch den Energieversorger wechseln müssen.

Wohnungswechsler belohnen der Studie zufolge proaktive Versorger zudem mit einer längeren durchschnittlichen Verweildauer. Sie kümmerten sich naturgemäß aus Anlass ihres Umzugs aktiv um einen neuen Strom- oder Gasanbieter und wechselten nicht aus rein preislichen Gründen.

Für die "Vertriebskanalstudie Energie" wurden im April rund 6800 Haushaltskunden befragt, darunter über 1700 Wechsler und Kündiger.